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Hier finden Sie in Zukunft getreu unserem Motto Inhalte, Interessantes, Informationen eine Vorschau auf Aktuelles aus dem Bereich . Es handelt sich um kleine Abhandlungen, Artikel und Interviews rund um das Buch, die Buchbinderei und verwandte Gewerke. Schauen Sie öfters mal vorbei, es lohnt sich.
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Die Insel-Bändchen des Suhrkamp Verlagesvon Franziska Damm |
Begonnen hat alles mit dem Wunsch Anton Kippenbergs „30-Pfennig-Bücher des Insel Verlages“ herauszugeben. Diesen äußerte er im März 1911 und kaum ein Jahr später erschienen die ersten zwölf Bände, deren Auswahl er mit der Hilfe von seinen Freunden Alfred Walter Heymel und Stefan Zweig getroffen hatte. Die Reihe hieß jetzt jedoch nicht mehr „30-Pfennig-Bücher“, sondern „Insel-Bücherei“, und die Bände kosteten nun doch 50 und nicht 30 Pfennig, was dem Erfolg der hochwertig, mit farbigem Überzugspapier, ausgestatteten Bändchen keinerlei Abbruch tat. Bereits nach gerade einmal zwei Jahren hatte man über 1 Millionen Exemplare verkauft. ...mehr |
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Book of Kells: Höhepunkt früh-mittelalterlicher Buchkunstvon Franziska Damm |
Irische Mönche waren es, die nach der Völkerwanderungszeit den christlichen Glauben durch ihre Missionierung während des 5. bis 7. Jahrhunderts in Europa verbreiteten. Die uralte irisch-keltische Kultur vermischte sich mit den durch die Mönche von ihren Reisen mitgebrachten Eindrücken. In dieser Zeit, bildeten irische Klöster einflussreiche kulturelle und geistige Zentren Europas. Auf dem Höhepunkt irischer Mönchskultur entstand ihr kostbarstes Werk das Book of Kells. ...mehr |
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Die Buchkunst der Wiener Werkstättevon Franziska Damm |
Die Wiener Werkstätte GmbH war eine Produktionsgemeinschaft bildender Künstler. Gründungsmitglieder im Jahr 1903 waren Josef Hoffmann, Koloman Moser und der Industrielle Fritz Wärndorfer, der sich als Kunstmäzen so einen Namen machte.
Ziel der Werkstätte war die Erneuerung des Kunstbegriffes auf dem Bereich des Kunstgewerbes. Sie arbeitete hier mit der Wiener Secession und der Wiener Kunstgewerbeschule zusammen. Produziert wurden sowohl Alltagsgegenstände als auch Schmuck und Möbel. Das Ziel der Künstler war es so die gesamten Lebensbereiche eines Menschen als ein Gesamtkunstwerk künstlerisch zu vereinen. Zeitweise waren die Wiener Werkstätte so erfolgreich, dass Verkaufstellen in New York, Berlin und Zürich eingerichtet wurden. Von 1905 bis 1911 errichtete Gründer Josef Hoffmann das Palais Stoclet in Brüssel und das Sanatorium in Purkersdorf. Die Innenausstattungen stammten damals ausschließlich von der Wiener Werkstätte. Im Zuge der Weltwirtschaftskrise kam es dann zum Einbruch der Verkaufszahlen, da die Zielgruppe, das Bürgertum, verarmte. 1926 konnte sich das Unternehmen nur knapp durch Ausgleich vor dem Konkurs bewahren. 1932 war der Bankrott dann nicht mehr abzuwenden.
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Bücher ansehen, anstatt lesenvon Franziska Damm |
Auflagen in Hunderttausender-Höhe, Lizenzverträge und die digitale Zukunft - das ist nur die eine Seite der Buchmesse 2009. Auf der anderen Seite werden hier handgedruckte, handgefertigte Bücher gezeigt: Kunstwerke in Kleinstauflagen.
In einem Teil der Halle 4.1 ist das E-Book noch nicht angekommen. Hier steht das Buch als Experimentierfeld künstlerischer Ausdrucksformen im Mittelpunkt. Von der modernen Buchkunst, über typographisch gestaltete Werke bis hin zu, in akribischer Arbeit gefertigten, Einzelstücken wird hier alles rund um das SCHÖNE, nicht finanziell rentable, Buch präsentiert. ...mehr |
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Mehr als Bücher - Ein Buch ist mehr als nur ein Buch.von Franziska Damm |
Für Wolfgang Nieblich ist es eher Ausdrucksmedium und Kunstobjekt, das durch sein Schaffen in neue Zusammenhänge eingebunden wird und so den Betrachter zum Nachdenken anregt. Das Buch ist der Grundbaustein seiner Werke und Installationen und wird durch seine Kunst aus dem normalen Zusammenhang gerissen um so eine neue Art der Wahrnehmung zu schaffen. Nieblich will auf diese Weise dem alltäglichen Umgang mit Büchern etwas entgegensetzen das zum Hinsehen provoziert: Das gewohnte Medium Buch soll durch die Kunst wieder ungewöhnlich werden.
In seinen Werken und Installationen arbeitete Wolfgang Nieblich mit allem rund ums Buch: Er ‚spielt’ mit alten Einbände, Farben und Druckmaterialien oder schafft völlig neue Gegenstände nur aus Büchern. Er gibt Büchern neue Formen und formt mit ihnen Neues. Er verändert so in seinen Kunstwerken die eigentliche Funktion des Buches. ...mehr |
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Maschinenbau Karl Krause, ein Wegbereiter der modernen Buchbindereivon Franziska Damm |
„Früher war der Arbeiter die Maschine, jetzt ist er wieder der Mensch, dem die Naturkräfte willig dienstbar sind, sobald er sie zu behandeln und zu benutzen versteht.“, dies schrieb schon die ‚Illustrierte Zeitung für Buchbinderei’ im Jahre 1869.
14 Jahre nach der Firmengründung von Maschinenbau Karl Krause in Leipzig hatte der Prozess der Industrialisierung auch vor den Buchbindereien nicht halt gemacht.
Krause hat durch seine innovativen Maschinen einen entscheidenden Teil zu dieser Entwicklung beigetragen... ...mehr |
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