Buchbinderei Köster
Buchbinderei Köster

Hier finden Sie in Zukunft getreu unserem Motto Inhalte, Interessantes, Informationen eine Vorschau auf Aktuelles aus dem Bereich News. Es handelt sich um kleine Abhandlungen, Artikel und Interviews rund um das Buch, die Buchbinderei und verwandte Gewerke. Schauen Sie öfters mal vorbei, es lohnt sich.



Mai
2016

Ausgelesen

von Sabine Zimmermann
Was für andere Menschen „Müll“ ist und aussortiert wird, erweckt Wolfgang Schlett zu neuem Leben.
Von Anfang an reizten den Grafikdesigner Materialien, die an und für sich keinen Wert mehr haben. Er entdeckt auch immer wieder neue Werkstoffe, die er in seine Arbeiten integriert. Seine neueste Entdeckung dabei sind ausrangierte Computerteile, die zum Beispiel auf Buchrücken geklebt werden. ...mehr

Dez
2015

Buchbinderei Köster stellt die Bundessiegerin im Buchbindehandwerk

von Richard Kiefer
Wer sich von ihr ein Tagebuch oder Familienalbum individuell binden lässt, ist als Kunde bei ihr in guten Händen. Schließlich ist Viviann Pieper Bundessiegerin, die beste Nachwuchs-Buchbinderin Deutschlands. Eine Dokumentenmappe in grün und altrosa mit goldener Prägung hat sie dort hingebracht. Jetzt ist sie eine Spitzenkraft mit Zukunft in ihrer Zunft. Seit einem Jahr arbeitet sie nach ihrer dort absolvierten Lehre als Gesellin in der Marburger Buchbinderei Köster. ...mehr

Mai
2015

Der Handbuchbinder Franz Zeier

von Viviann Pieper
„Selbst wenn der Einband fehlte, das Buch könnte man trotzdem lesen.“

Dieser Satz, von dem sich manch ein Buchbinder vielleicht auf den Schlips getreten fühlt, spiegelt das Verständnis eines Künstlers wieder, der dem Buch dienen will und seine Arbeit auf eine Weise versteht, die in den Anfängen wohl etwas Überwindung kostet. ...mehr

Aug
2014

Alternative Rohstoffe bei der Papierherstellung

Clara Josuttis

Wir nutzen Papier als Verpackungsmaterial, um unsere Wohnräume zu schmücken, verwenden es für die tägliche Hygiene, wir lernen darauf schreiben und schmeißen es täglich weg.

Im Jahr 2008 wurden in Deutschland 22,85 Millionen Tonnen Papier, Karton und Pappe produziert, die globale Produktion wird auf etwa 380 Millionen Tonnen geschätzt.

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Mär
2013

Die Kleisterbatik-Papiere von Emil Kretz

Marianne Moll

Emil Kretz, der Buchbindemeister und Fachlehrer, hat viele Buntpapiertechniken meisterhaft beherrscht. Die Rollenbatik-Papiere, denen dieses Buch gewidmet ist, haben in seinem Schaffen eine besondere Rolle gespielt. Er hat die Technik in der vermutlich aktivsten Zeit seines Lebens entwickelt und damit großartige Papiere gestaltet. Damals wie heute faszinierten und faszinieren sie durch ihren Charme und die Präzision, in der sie hergestellt wurden und auch dadurch, daß die Herstellungsweise nicht sofort für jedermann durchschaubar ist. Gleich wie die Marmorpapiere strahlen sie etwas Rätselhaftes und Geheimnisvolles aus und bezaubern den Betrachter.

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Dez
2012

Papierformate

von Christoph Koeberlin
DIN A, DIN B, DIN C? Typefacts zeigt selbsterklärend die wichtigsten Papierfomate; Von den DIN-Formaten mit ihren passenden Umschlägen über die Visitenkarte und die gute alte Schallplattenhülle bis zu den verschiedenen Zeitungsformaten – nichts Neues, aber endlich alles übersichtlich an einem Platz. ...mehr

Feb
2011

Die Insel-Bändchen des Suhrkamp Verlages

von Franziska Damm
Begonnen hat alles mit dem Wunsch Anton Kippenbergs „30-Pfennig-Bücher des Insel Verlages“ herauszugeben. Diesen äußerte er im März 1911 und kaum ein Jahr später erschienen die ersten zwölf Bände, deren Auswahl er mit der Hilfe von seinen Freunden Alfred Walter Heymel und Stefan Zweig getroffen hatte. Die Reihe hieß jetzt jedoch nicht mehr „30-Pfennig-Bücher“, sondern „Insel-Bücherei“, und die Bände kosteten nun doch 50 und nicht 30 Pfennig, was dem Erfolg der hochwertig, mit farbigem Überzugspapier, ausgestatteten Bändchen keinerlei Abbruch tat. Bereits nach gerade einmal zwei Jahren hatte man über 1 Millionen Exemplare verkauft.
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Jul
2010

Book of Kells: Höhepunkt früh-mittelalterlicher Buchkunst

von Franziska Damm

Irische Mönche waren es, die nach der Völkerwanderungszeit den christlichen Glauben durch ihre Missionierung während des 5. bis 7. Jahrhunderts in Europa verbreiteten. Die uralte irisch-keltische Kultur vermischte sich mit den durch die Mönche von ihren Reisen mitgebrachten Eindrücken. In dieser Zeit, bildeten irische Klöster einflussreiche kulturelle und geistige Zentren Europas. Auf dem Höhepunkt irischer Mönchskultur entstand ihr kostbarstes Werk das Book of Kells.

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Feb
2010

Die Buchkunst der Wiener Werkstätte

von Franziska Damm
Die Wiener Werkstätte GmbH war eine Produktionsgemeinschaft bildender Künstler. Gründungsmitglieder im Jahr 1903 waren Josef Hoffmann, Koloman Moser und der Industrielle Fritz Wärndorfer, der sich als Kunstmäzen so einen Namen machte.
Ziel der Werkstätte war die Erneuerung des Kunstbegriffes auf dem Bereich des Kunstgewerbes. Sie arbeitete hier mit der Wiener Secession und der Wiener Kunstgewerbeschule zusammen. Produziert wurden sowohl Alltagsgegenstände als auch Schmuck und Möbel. Das Ziel der Künstler war es so die gesamten Lebensbereiche eines Menschen als ein Gesamtkunstwerk künstlerisch zu vereinen. Zeitweise waren die Wiener Werkstätte so erfolgreich, dass Verkaufstellen in New York, Berlin und Zürich eingerichtet wurden. Von 1905 bis 1911 errichtete Gründer Josef Hoffmann das Palais Stoclet in Brüssel und das Sanatorium in Purkersdorf. Die Innenausstattungen stammten damals ausschließlich von der Wiener Werkstätte. Im Zuge der Weltwirtschaftskrise kam es dann zum Einbruch der Verkaufszahlen, da die Zielgruppe, das Bürgertum, verarmte. 1926 konnte sich das Unternehmen nur knapp durch Ausgleich vor dem Konkurs bewahren. 1932 war der Bankrott dann nicht mehr abzuwenden.

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Okt
2009

Bücher ansehen, anstatt lesen

von Franziska Damm

Auflagen in Hunderttausender-Höhe, Lizenzverträge und die digitale Zukunft - das ist nur die eine Seite der Buchmesse 2009. Auf der anderen Seite werden hier handgedruckte, handgefertigte Bücher gezeigt: Kunstwerke in Kleinstauflagen.

In einem Teil der Halle 4.1 ist das E-Book noch nicht angekommen. Hier steht das Buch als Experimentierfeld künstlerischer Ausdrucksformen im Mittelpunkt. Von der modernen Buchkunst, über typographisch gestaltete Werke bis hin zu, in akribischer Arbeit gefertigten, Einzelstücken wird hier alles rund um das SCHÖNE, nicht finanziell rentable, Buch präsentiert.

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Jun
2009

Mehr als Bücher - Ein Buch ist mehr als nur ein Buch.

von Franziska Damm
Für Wolfgang Nieblich ist es eher Ausdrucksmedium und Kunstobjekt, das durch sein Schaffen in neue Zusammenhänge eingebunden wird und so den Betrachter zum Nachdenken anregt. Das Buch ist der Grundbaustein seiner Werke und Installationen und wird durch seine Kunst aus dem normalen Zusammenhang gerissen um so eine neue Art der Wahrnehmung zu schaffen. Nieblich will auf diese Weise dem alltäglichen Umgang mit Büchern etwas entgegensetzen das zum Hinsehen provoziert: Das gewohnte Medium Buch soll durch die Kunst wieder ungewöhnlich werden.
In seinen Werken und Installationen arbeitete Wolfgang Nieblich mit allem rund ums Buch: Er ‚spielt’ mit alten Einbände, Farben und Druckmaterialien oder schafft völlig neue Gegenstände nur aus Büchern. Er gibt Büchern neue Formen und formt mit ihnen Neues. Er verändert so in seinen Kunstwerken die eigentliche Funktion des Buches.
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Mär
2009

Maschinenbau Karl Krause, ein Wegbereiter der modernen Buchbinderei

von Franziska Damm
„Früher war der Arbeiter die Maschine, jetzt ist er wieder der Mensch, dem die Naturkräfte willig dienstbar sind, sobald er sie zu behandeln und zu benutzen versteht.“, dies schrieb schon die ‚Illustrierte Zeitung für Buchbinderei’ im Jahre 1869.

14 Jahre nach der Firmengründung von Maschinenbau Karl Krause in Leipzig hatte der Prozess der Industrialisierung auch vor den Buchbindereien nicht halt gemacht.

Krause hat durch seine innovativen Maschinen einen entscheidenden Teil zu dieser Entwicklung beigetragen...

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